Skyline von Stralsund


Ortskundigen dürfte sie bekannt sein, die Skyline der alten Hansestadt Stralsund, wenn sie beim Entfernen mit dem Schiff über den Strelasund kleiner und kleiner wird, bis sie schließlich am Horizont verschwindet. Wirklich? Nein, nicht ganz, denn bei normaler Sicht sind die markanten Kirchtürme sogar noch vom Dornbusch auf Hiddensee auszumachen! Und hier aus der Nähe wirken diese von früherem Reichtum der Stadt kündenden gewaltigen Kirchen doch sehr eindrucksvoll auf den Betrachter: Links im Bild die massige, aber mit ihren vielen Türmchen trotzdem elegante Marienkirche mit ihrem 104 Meter hohen Glockenturm (365 Stufen, nicht eintausend, wie in der letzten Geschichte irrtümlich behauptet!), rechts davon die als Kulturzentrum genutzte Jakobikirche und ganz rechts die älteste im Triumvirat, die um 1270 errichtete Nikolaikirche mit ihren beiden doch etwas asymmetrisch daherkommenden Türmen, alle drei, da hier in Norddeutschland von Lübeck bis ins Baltikum kein Naturstein zur Verfügung stand, in norddeutscher Backsteingotik errichtet. Wie auch das Rathaus (ganz rechts im Bild angeschnitten), die meisten Bürgerhäuser in der Stadt, die hier auf dem Bild auszumachenden Speicher und die Hafengebäude. Man kann geteilter Meinung sein, ob da der weiße Betonbau des Ozeaneums dort hineinpasst, aber die Besucher sehen das ob der darin befindlichen Attraktionen wahrscheinlich nicht so eng. Und auch eine Besichtigung der hier im Hafen vor Anker (rechts im Bild) liegenden Gorch Fock (Nein, nicht das Millionengrab des Verteidigungsministeriums, sondern sein Vorgänger aus dem Jahr 1933) soll empfohlen werden, der in seinem Rumpf illustrierte Lebenslauf dieses Schiffes könnte eine eigene Geschichte mehr als genug füllen.....