Mitten im Shan-Gebirge, auf 875 Metern Meereshöhe, da liegt er auf einer geräumigen Hochebene inmitten sich im Dunst verlierender Berge, der Inle-See, wohl einer der reizvollsten Orte im mit Sehenswürdigkeiten reichlich gesegneten Myanmar, dem früheren Burma. Genug Platz für eine Nord-Süd-Ausdehnung von 22 Kilometern und mit bis zu 10 Kilometern Breite. Der interessierte Tourist gelangt über den ca fünf Kilometer langen Nyauung Shwe-Kanal aauf 875 Metern Meereshöhe, da liegt er auf einer geräumigen Hochebene inmitten sich im Dunst verlierender Berge, der Inle-See, wohl einer der reizvollsten Orte im mit Sehenswürdigkeiten reichlich gesegneten Myanmar, dem früheren Burma. Genug Platz für eine Nord-Süd-Ausdehnung von 22 Kilometern und mit bis zu 10 Kilometern Breite. Der interessierte Tourist gelangt über den ca fünf Kilometer langen Nyauung Shwe-Kanal aus dem gleichnamigen Hauptort und Verwaltungszentrum am besten mit einem schnellen, das Wasser aufstiebenden Motorboot zur Nordspitze des Sees und ist sofort beindruckt von der hier kompaktesten, im Gegenlicht der Tropensonne glitzernden Wasserfläche, deren Ränder sich irgendwo im blauen Dunst verlieren. Aber das ändert sich, je weiter sich das Boot nach Süden vorkämpft: Siebzehn auf Pfählen erbaute Dörfer liegen innerhalb des Sees oder an seinen Rändern, deren siebzigtausend Einwohner leben vom Fischfang und von der Landwirtschaft auf Feldern, deren schwimmender Boden aus Sumpf, Erde und Wasserhyazinthen mit Bambuspfählen am zumeist nur anderthalb Meter tiefen Grund befestigt ist. Aber natürlich auch vom Tourismus: Gold, Silber, traditionelle Kleidung, Restaurants, alles auf Pfahlbauten angeboten, durch deren Lattenboden auch schon mal das Wasser schimmert und noch nicht so kommerzionalisiert wie in manch anderen Ländern. Auf schmalen Kanälen gelangt man dorthin, sie verbinden Dörfer, Felder und auch Klöster mit goldglänzenden Pagoden und Stupas, sie führen überall hindurch, leidlich vom Bewuchs freigehalten von den unzähligen gutmotorisierten Booten.