Die Namenlosen


Da stehen sie wie von einem Riesen zufällig auf 40 Quadratkilometern in die Landschaft verteilt, die vielen namenlosen Pagoden und Stupas, welche auf der Fahrt zum am Horizont schon auszumachenden touristischen Highlight links und rechts des Weges plötzlich hinter Büschen und Strauchwerk, in Senken oder auf kleinen Anhöhen in der versteppten Landschaft auftauchen und der geplanten Besichtigungstour immer wieder zu überraschenden Wendungen verhelfen. Von den etwa sechstausend erbauten Tempeln sind etwa zweitausend erhalten geblieben, fast alle sind begehbar und in der Mehrzahl in keinem Reiseführer erwähnt. Natürlich warten darin Buddhas in allen Formen, aber auch Wandmalereien, Plastiken, farbig glasierte Ziegel auf den entdeckungsfreudigen Touristen und nach ihrem Verlassen wartet schon das nächste Bauwerk, irgendwann fragt man sich dann, in welcher Richtung sich nun das eigentliche Ziel befindet. Nun, die zum Glück hohe Stupa ist nach einiger Suche auszumachen und nachdem man einen mit dem E-Roller befahrbaren Pfad gefunden hat, steht der Annäherung an das Ziel nichts mehr im Wege. Außer, man wird noch durch weitere Kleinode abgelenkt. Wie Ihr aber seht, haben wir aus diesem Labyrinth wieder herausgefunden.