und über den Isfjorden hinaus zum 998 Meter hohen Lexfjellet (links) und zum in der tiefen Nachmittagsonne leuchtenden niedrigeren Ramfjellet. Und neben dem anschließend felsigen Ufer weiter rechts eine schon im Schatten liegende Landzunge, die Bohemanflya mit der aufgelassenen holländischen Siedlung Rijpsburg. Hier baute der norwegische Eismeerkapitän, Robbenfänger und Abenteurer Søren Zachariassen 1898 erstmals einige hundert Kilo Kohle ab und brachte sie nach Tromsø. Kohle gab's da genug, nur deren Abtransport war wegen der umliegenden sehr flache Gewässer kaum möglich und so verlief dieser erste kommerzielle Abbau im Sande.
Aber genießen wir doch noch etwas das Panorama und überlegen uns dabei, welches die Freuden der Sommerfrische an diesem Ort ausmacht. Baden im lockenden Meer entfällt wohl weitestgehend, und auf den majestätisch über dem Geröllfeld thronenden Berg oder ins Bjørndalen kraxeln, das reicht bestimmt auch nicht. Aber Chillen und Sonnen, sogar rund um die Uhr, bei häufig 17 Grad (Temperaturrekord: 21,7 Grad) im Hochsommer, möglich wäre das bei einem Sonnenstand von maximal 36 Grad über dem Horizont (Deutschland um die 63 Grad) schon. Und einen Kamin scheint jede Hütte zu besitzen, zum Grillen und Heizen für kühle Tage und Nächte. Auf jeden Fall wird man dort Kraft und vor allen Dingen Vitamin D für die lange Polarnacht tanken, wenn der fette Fisch (oder heutzutage Tabletten) dann wieder reichen muss. Aber unbedingt die Flinte zu Hause nicht vergessen, auch die Eisbären wollen sich im Sommer etwas anfressen!
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