Manchmal liegen Pessimismus und Optimismus gar nicht so weit voneinander entfernt, wie hier am Mirador Atalaya, dem Aussichtspunkt über Atalaya. Eben noch tieffliegende Wolken, aus denen Regenschauer über das satte Grün des Urwalds peitschen, das Wasser des träge dahinfließende Carbon-Flusses vermehren und den hier herumstehenden und auf einen Wahnsinns-Blick hoffenden Touristen im wahrsten Sinne des Wortes die Tränen in die Augen treiben. Pessimismus macht die Runde: Verschwinden wir, das wird ja doch nichts.
Aber wie denn? Es ist die einzige Straße hier und somit gibt es auch eine Rückkehr an diesen Ort: Sieht ja schon besser aus, eigentlich gerade richtig, um den Optimismus nicht überschäumen zu lassen und in Ruhe das Panorama zu genießen. Der träge dahinfließende Carbon-Fluß, dessen Wasser irgendwann nach unzähligen Regenschauern den Amazonas und nach noch einer größeren Anzahl davon den Atlantik erreichen wird, schlängelt sich an der Grenze zwischen Nebel- und Regenwald durch die Wildnis, unabhängig von Niederschlag, Nebel oder Sonnenschein und keinen Gedanken an die Stimmungsschwankungen der ihn betrachtenden Menschen verschwendend. Natur eben.....