Wegfliegen gehört im Gegensatz zu den Pelikanen nicht so sehr zu den Stärken eines Seelöwen, Angst vor Vergeltung aber auch nicht. Die Schnurrhaare noch benetzt von den Zeugnissen unlängst vergangener Ereignisse, die Augen geschlossen, alle Sinnesorgane auf die Registrierung der zufriedenen Signale aus dem Körperinnern gerichtet, so gelang es einem Reporter von geschichtenbilder.de einen der Protagonisten des Sturmes auf den Fischmarkt wenig später auf den Speicherchip zu bannen. Keine Gefahr mehr für Leib und Leben interessierter Betrachter, gnädig wird ihnen eine gewissen Nähe gewährt, während sich der Schnauze des Tieres ein wohliges Knurren entringt. Aber versuche ja nicht, angeregt von der geradezu auffordernd friedlichen Stimmung, solch einen Seelöwen zu berühren! Schon bei Unterschreitung einer gewissen Distanz schlägt der Tonklang auf Warnfrequenz um, während wenig später Gebiß oder Flossen notfalls ihr Werk beginnen. So weit geht die Liebe dieser Raubtiere zu den menschlichen Nahrungslieferanten am Fischmarkt dann eben doch nicht.
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